Oper für Obdach
Unverständnis, Ausgrenzung, Einsamkeit, Verlust, Suche, Kälte, Tod - und die Sehnsucht alles mit Liebe zu überwinden. Das betrifft jeden Menschen irgendwann in seinem Leben. Der Sänger Christoph von Weitzel hat diese Gefühle und Sehnsüchte, begleitet von Ulrich Pakusch am Klavier, mit dem Projekt „Oper für Obdach“ mit Liedern aus Franz Schuberts „Winterreise“ im Rahmen einer Benefizvorstellung für die Wohnungsnothilfe der Christopherus-Gesellschaft in Würzburg auf die Bühne gebracht. Sein Wunsch war es: „Die Kunst nicht nur um ihrer selbst willen, sondern auch als Instrument zur Anregung von Bewusstseinsprozessen und gesellschaftlichen Veränderungen wirken zu lassen“, so der Sänger.
Die Aufführung schilderte in erschüttender Weise, was mit einem Menschen geschehen kann, wenn er, von anderen ausgegrenzt, nur noch allein sich selber und seiner Einsamkeit ohne Schutz ausgesetzt ist.
Mit dieser Benefizveranstaltung unterstützten die Initiatoren, die Akademie Frankenwarte und Christoph von Weitzel in Kooperation mit der Christophorus-Gesellschaft, das Projekt der Wohnungsnotfallhilfe in Würzburg. Die Wohnungsnotfallhilfe leistet konkrete Unterstützung für wohnungslose und obdachlose Menschen in Würzburg bei der Suche nach Wohnraum.
Durch das Programm führte Susanna Khoury, Inhaberin der Agentur kunstvoll Media.



